sos2018 | 157.514 workshop 2

2se | marlis nograsek

Für Menschen, die in prekären Verhältnissen leben, sind Schwellenbereiche bzw. Schnittstellen zur „normalen Gesellschaft“ sowohl auf der räumlichen wie auch der metaphysischen Ebene von besonderer Bedeutung. Öffnet sich ein Bauwerk in einem Akt der Gastfreundschaft? Bietet es Schutz oder versteckt es sich verschämt vor einem „feindlichen Alltag der Außenwelt“?
die elisabethstrasse mit ihren repräsentativen und prunkvollen prachtbauten ehemaliger adelsfamilien hat ihren herrschaftlichen charakter schon lange verloren. geblieben ist die introvertiertheit der bauten, die abschottung der fassaden zur strassenseite.
Wir stellen die Frage, wie sich diese Schwellen als Begegnungszone ausformulieren lassen.