wis 2017 | 141.816 ak stadtforschung

2se | insight/inside out_murtal | manfred omahna

Die Erschließung von Wegen mittels körperlicher oder motorisierter Bewegung hat für kleinere Gemeinden eine überaus hohe Bedeutung. Der Wert von Institutionen und gesellschaftlichen Einrichtungen darf nicht unterschätzt werden, denn sie stellen die Ziele innerhalb einer Gemeinde dar, zu denen die Menschen gehen oder fahren. Was kleinere Gemeinden wie Unzmarkt-Frauenburg brauchen, sind mehr lokale Beziehungen. Vorhandene Institutionen und gesellschaftliche Einrichtungen müssen aufgewertet werden. Es muss wieder Sinn machen am Land zu Leben.

In der LV „AK Stadtforschung“ werden individuelle Raumanalysen zu spezifischen Eigenheiten, Funktionen und deren Vernetzungen ausgearbeitet. Ausgangspunkt ist die These, dass Räume dynamisch miteinander in Beziehung stehen und sich stetig prozessual entwickeln. Auf Basis von Ortsbegehungen werden sogenannte (persönliche) Mental Maps auf Grundlage eigener Wahrnehmungen angefertigt. Es geht darum herauszufinden, inwiefern konkrete Orte (insbesondere der Hauptplatz, der Bahnhofsvorplatz und das Zentrum von Frauenburg) mit der Umgebung interagieren und integrale Identifizierungen ermöglichen, die perspektiven-Charakter haben. Ziel der Lehrveranstaltung ist: Lokale Eigenheiten (Stärken/Schwächen) in ihrer Dynamik visuell darstellbar zu machen.



in kooperation mit dem institut für stadt- und baugeschichte der tu graz

Anmerkung: Verpflichtendes Wahlfach zur 157.777 Projektübung