sos 2015 | 157.777 projekt

7ue | prekär_land: aus|bildung | elisabeth anderl, andreas lichtblau

zu den großen herausforderungen ländlicher gemeinden gehört die mobilität junger menschen. ihr handeln ist von einer starken individualisierung der lebenspläne geprägt. die ausbildungs- und arbeitsmärkte bestimmen oft über bleiben oder gehen. das ideal einer ausgewogenen bevölkerungsstruktur kann in den ländlichen regionen nach heutigen hochrechnungen in den nächsten jahrzehnten nicht erreicht werden, jedoch:

„.....das bild eines unumkehrbaren exodus junger menschen hält der empirischen realität nicht stand. neben jugendlichen und jungen erwachsenen, die für immer weggehen oder bleiben, gibt es auch solche, deren weggehen nicht endgültig ist. die zwänge zunehmend flexiblerer ausbildungs- und arbeitsmärkte sowie die individualisierung der lebenspläne und -wünsche haben dazu geführt, dass es zusätzlich noch rückkehrerinnen, pendlerinnen und zahllose andere formen der mobilität gibt, die mit den beiden extrempolen des gehens oder bleibens nicht mehr adäquat erfasst werden können.“ 1

in unserer übung unternehmen wir den versuch mit unterschiedlich skalierten interventionen dem abfluss von bildung durch den wegzug gut ausgebildeter jugendlicher entgegenzuwirken.

1 „jugendabwanderung im ländlichen raum. ein einblick in die wanderungsmotive von jugendlichen aus leoben und bruck-mürzzuschlag“ , beteiligung.st fachstelle für kinder-, jugend- und bürgerInnenbeteiligung, 2014, s.21


verpflichtende wahlfächer für diese lehrveranstaltung:
157.804 wohnlabor| lichtblau, verhovsek
141.817 workshop ethnographische methoden | omahna

teilnehmer_innen der lehrveranstaltung

Dominek Michaela

Drndarevic Filip

Hütter Bianca
Mertz Tobias

Odert Lisa

Orellana Mateos Esteban
Ortner Manuel Wolfgang

Pittino Claudia

Ramminger Alexander

Rudler Melanie
Schiessler Elena
Schmid Thomas
Steiner Leslie
Taumberger Florian Georg

Weil Max

Zób Viola

unterlagen